Menü:

Meta

Links:

Sponsoren

Partyservice zur Mühlen

Renault Logo
Autohaus Hartmann

Suche

Kategorien

Interessante Seiten

Kommentare

Letzte Artikel

Jede Wette… die Tour de Farce

Tour de Farce. Doping leistet Radsport eine Bärendienst

Nach den heutigen Ereignissen glaubt wohl keiner mehr, daß es in den letzten Jahren auch nur einen Tour Gewinner gegeben hat, der dies ohne leistungssteigernde und somit verbotene Substanzen geschafft hat. Sei es ein Lance Armstrong, (hier schon einmal hypothetisch an den Pranger gestellt), ein Jan Ullrich, Bjarne Riis oder Miguel Indurain. Im Nachhinhein scheint jeder Erfolg auf eine überlegene Dopingstrategie hinzuweisen und darauf, in wie weit die Sportler bereit waren, ihre Körper für diese Experimente zur Verfügung zu stellen.

Die letzte Woche hatte schon schlecht aufgehört, mit der positiven A-Probe von Sinkewitz, der am vergangenen Freitag noch seine Unschuld beteuerte und dem doch so recht glauben mochte.
Dazu dann noch die Gerüchte, die wie ein schwerer Schatten über Rasmussen, den Mann in Gelb, schweben.
Jetzt macht Alexander Winokurow die Tour de France endgültig zur Tour de Farce und versetzt der Tour einen schweren Hieb. Für seinen Rennstall, dem Astana-Team, wird das wohl das endgültige Aus bedeuten, nachdem das Team noch heute bei der Tour ausgestiegen ist.

Jetzt wird es eng im Radsport: Welcher Sponsor glaubt denn noch, daß er seinen Kunden Uhren oder Telefone als ehrliche Produkte mit gedopten Radler verkaufen kann, bei denen ein Skandal nach dem anderen ans Licht kommt. Die Bodybuilder wurden ja bisher auch nocht nicht als Werbeträger entdeckt!

Evtl. könnte die Medizinbranche von dem Wissen profitieren, welchen sich vor allem die Teamärzte der einzelnen Radsport-Equipes erworben haben.
Ein Pech nur, daß diese Ärzte damit nicht werben können.

Offen bleiben jetzt nur einige Fragen:
Ist die Tour doch noch zu retten?
Welches war der letzte Toursieger, der vermutlich nicht gedopt war.

… Und wie sind aktuell die Quoten der englischen Buchmacher auf einen vorzeiten Tour- Abbruch

Auf die heutige Presseberichte und Meinungen bin ich ja mal gespannt.

Kommentare:

Kommentar von Uli
Zeit: 25. Juli 2007, 10:39

Schon richtig, Gerhard. Es ist ein “aussterbender” Sport. Nimm es mit (Galgen-) Humor:

http://www.uli-kutting.de/blog/archives/zehn-kleine-strampelmaenner-on-tour.html

Kommentar von Michael Bührke
Zeit: 31. Juli 2007, 10:54

Wenn der Radsport wegen Dopings aussterben sollte, dann dürfte es wohl außer Dressurreiten und Röhnrad jede andere Sportart ebenfalls treffen. Und Miguel Indurain war ein begnadeter Radfahrer, der war nie im Leben gedopt! So, ich muss mir eben noch mein Epo spritzen, bevor ich in die Stadt radele. Der Horde von Skulpturen-Touristen muss man ja was entgegen zu setzen haben… ;-)

Einen Kommentar schreiben